Hirschmann Stiftung
Integrationsprojekte an Berufsfachschulen

Die Hirschmann Stiftung
Die Hirschmann-Stiftung ist eine gemeinnützige schweizerische Stiftung, die 1985 von Carl W. Hirschmann sen. gegründet wurde und die ursprünglich als Unternehmensstiftung gedacht war.

Carl W. Hirschmann sen. legte in den 50er Jahren den Grundstein für sein Familienunternehmen mit der Gründung einer diversifizierten Gruppe, die im Werkzeugmaschinenhandel, Private Banking, Hotelindust-rie, Tourismus- und Transport, Landwirtschaft und Immobilienbereich tätig war. Dazu gehörte auch das Luftfahrtunternehmen Jet Aviation. Als Carl W. Hirschmann sen. im April 1995 plötzlich verstarb, führte die Familie die Jet Aviation Gruppe in seinem Sinn und Geist während zehn Jahren weiter. Im Jahre 2005 kam dann die Familie zur Einsicht, dass ein Verkauf die weitere dynamische Entwicklung des Konzerns besser gewährleisten würde.

Die Hirschmann-Stiftung war an der Hirschmann Industrial Holding Ltd. und damit an der Jet Aviation beteiligt, deshalb floss ihr ein Teil des Erlöses aus dem Verkauf der Jet Aviation Gruppe zu. Das ermöglichte ihr, die in der Gründungsurkunde verankerten Stiftungszwecke in grösserem Umfange zu verfolgen.

Die Stiftung hat folgende Zwecke:

  • die Förderung der beruflichen Aus- und Weiterbildung
  • die Förderung der Wissenschaft
  • die Förderung sozialer Ziele

Die Stiftung hat ihren Sitz in der Schweiz in Zug und ist Mitglied der Vereinigung SwissFoundations.

Seit 2007 engagiert sich die Hirschmann-Stiftung vor allem im Forschungs- und Bildungsbereich und in der Entwicklungszusammenarbeit. Der Schweizerischen Direktorinnen- und Direktorenkonferenz stellte die Hirschmanngruppe 2007 den Betrag von 1 Million Schweizer Franken zur Verfügung, um damit von 2008 bis 2010 Integrationsprojekte an Berufsfachschulen zu fördern. Dieses Projekt wurde verlängert: für 2011 und 2012 wurden nochmals 700‘000 Franken gesprochen, die von den Berufsfachschulen für Integrationsprojekte eingesetzt werden können.
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